Ein Rückgang um 40% bei solch extremer Kälte ist tatsächlich im normalen Bereich, aber nicht das Schlimmste, das passieren kann. Die Kälte verlangsamt die chemischen Prozesse in der Batterie, und sie wird weniger effizient, bis sie sich aufwärmt. Normalerweise verlieren Leute bei minus 25 Grad zwischen 30 und 50% der Reichweite, je nach Fahrstil und ob das Auto vorher vorgewärmt wurde. Mit der Zeit erholt sich das vollständig - das ist ein vorübergehendes Phänomen, keine Verschlechterung.
Das Wichtige, das oft übersehen wird: Achte darauf, wie sich die Batterie verhält, wenn das Auto mehrere Stunden in der Kälte geparkt ist. Wenn du rausgehst und siehst, dass die Reichweite während des Parkens gefallen ist (ohne zu fahren), könnte das ein Zeichen für Probleme mit der Wärmeisolation oder dem Batteriemanagementsystem sein. Es ist normal, dass Verluste nur während der Fahrt aufgrund des erhöhten Innenwiderstands auftreten. Wenn die Batterie sich aber im Stand entlädt - das ist dann ein Grund, das beim Händler checken zu lassen.
Was die langfristige Verschlechterung angeht: In Nowosibirsk, wo der Winter hart ist, ist es besser, das Auto in einer Garage oder an einem beheizten Ort zu parken, wenn das möglich ist. Ständig extreme Fröste verschleißen die Batterie schneller als ein gemäßigtes Klima. Aber ein Winter mit minus 25 Grad wird den Akku nicht ruinieren - das ist normaler Verschleiß für ein Elektroauto in rauen Klimabedingungen.