Wie man über Marktplätze Geschäfte macht, wenn sie ständig Provisionen ändern?

Ich verkaufe derzeit über Wildberries und Ozon, aber dieses Jahr haben sie die Provisionen und Logistikgebühren bereits mehrmals erhöht. Da wird völlig unklar, ob ich überhaupt noch Gewinn mache. Vielleicht wäre es besser, einen eigenen Shop zu eröffnen oder mich irgendwie anders anzupassen?

2 Antworten

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Die Provisionen auf Marktplätzen sind wirklich hoch, aber komplett auf deine eigene Website zu wechseln ist riskant - dort musst du dich selbst promoten und für Werbung zahlen, was auch teuer wird. Besser kombinieren: Nutze Marktplätze als Quelle für Traffic und stabilen Absatz, aber baue parallel deinen eigenen Vertriebskanal auf (soziale Medien, dein eigener Online-Shop, sogar Abonnenten). Dann bist du nicht von einem Service abhängig und kannst schnell umschichten, wenn die Provisionen unerträglich werden. Das Wichtigste - behalte die Kalkulation im Blick: Rechne genau durch, bei welchen Provisionen du noch im Plus bist, und wenn der Marktplatz diese Grenze überschreitet, erhöhe entweder deine Preise oder reduziere deine Einkaufskosten.

Kalkulieren Sie die Selbstkosten der Ware unter Berücksichtigung all dieser Gebühren oder schauen Sie nur auf den Prozentsatz der Provision?

Das ist eben das Problem - Marktplätze werden wirklich immer teurer, aber sich ganz von ihnen abzuwenden ist riskant. Eine eigene Website braucht Monate zum Hochfahren, und es kommt kaum Traffic rein, wenn man nicht in Werbung investiert. Das ergibt einen Teufelskreis: keine Kunden, kein Geld für Marketing. Marktplätze dagegen bieten eine fertige Zielgruppe, auch wenn sie dafür einen hohen Preis verlangen.

Besser ist es, anders zu denken: wie man die Verteuerung ausgleichen kann. Man kann die Selbstkosten neu kalkulieren und die Preise ein wenig erhöhen - Kunden zahlen gern mehr für Bequemlichkeit. Oder sich auf Produkte mit guter Marge konzentrieren und unrentable Artikel streichen. Drittens: sich andere Plattformen anschauen (Yandex.Market, Avito für B2B, eigene Kanäle in sozialen Netzwerken), um nicht nur von zweien abhängig zu sein. Verschiedene Vertriebskanäle zu kombinieren ist billiger und sicherer, als alle Eier in einen Korb zu legen. Und ja, eine Website macht Sinn, aber als Ergänzung, nicht als Ersatz.

RomanSergeev asker Ich rechne alles zusammen - Selbstkosten plus Gebühren. Danke, die Idee mit der Kanaldiverse klingt vernünftiger, als auf die eigene Website zu springen.

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