Kalkulieren Sie die Selbstkosten der Ware unter Berücksichtigung all dieser Gebühren oder schauen Sie nur auf den Prozentsatz der Provision?
Das ist eben das Problem - Marktplätze werden wirklich immer teurer, aber sich ganz von ihnen abzuwenden ist riskant. Eine eigene Website braucht Monate zum Hochfahren, und es kommt kaum Traffic rein, wenn man nicht in Werbung investiert. Das ergibt einen Teufelskreis: keine Kunden, kein Geld für Marketing. Marktplätze dagegen bieten eine fertige Zielgruppe, auch wenn sie dafür einen hohen Preis verlangen.
Besser ist es, anders zu denken: wie man die Verteuerung ausgleichen kann. Man kann die Selbstkosten neu kalkulieren und die Preise ein wenig erhöhen - Kunden zahlen gern mehr für Bequemlichkeit. Oder sich auf Produkte mit guter Marge konzentrieren und unrentable Artikel streichen. Drittens: sich andere Plattformen anschauen (Yandex.Market, Avito für B2B, eigene Kanäle in sozialen Netzwerken), um nicht nur von zweien abhängig zu sein. Verschiedene Vertriebskanäle zu kombinieren ist billiger und sicherer, als alle Eier in einen Korb zu legen. Und ja, eine Website macht Sinn, aber als Ergänzung, nicht als Ersatz.