Wartest du darauf, dass du Durst verspürst, oder verschwindet das Gefühl einfach, wenn du auf den Bildschirm konzentriert bist? Genau das ist nämlich das Problem. Vor dem Computer signalisiert dir dein Körper nicht, dass er Wasser braucht, also sind die 2 Liter eher eine Grundlage als eine magische Zahl für alle. Was wirklich zählt, ist dein Kontext: ob du an einem Ort mit Klimaanlage arbeitest, das Klima trocken ist, dein Gewicht und ob du Sport machst. Jemand, der 50 Kilo wiegt, braucht nicht das Gleiche wie jemand, der 80 wiegt.
Was fast niemand erwähnt: Die meisten Menschen, die vor dem Bildschirm arbeiten, trinken tagsüber Kaffee oder Tee, und das dehydriert dich eigentlich noch mehr. Das ist nicht schlecht, aber wenn du das viel machst, musst du das mit mehr reinem Wasser ausgleichen. Die beste Strategie, die ich gefunden habe, ist, eine große Flasche (etwa 500 ml oder einen Liter) direkt auf deinen Schreibtisch zu stellen, bevor du mit der Arbeit anfängst, nicht irgendwo daneben, wo du sie ignorieren kannst. Sie steht da, im Blick, und jedes Mal, wenn du den Kopf hebst, nimmst du ein paar Schlucke. Du musst dich nicht ständig bewegen, es ist einfach nur, dass die Flasche griffbereit ist.
Eine andere Sache, die funktioniert: den Tag in Blöcke aufteilen - eine Flasche am Morgen vor dem Mittagessen, eine weitere zwischen Mittagessen und 17 Uhr. So denkst du nicht an „heute 2 Liter trinken", sondern einfach nur daran, die Flasche während der Arbeit zu leeren. Und der echte Indikator dafür, ob du gut hydriert bist, ist simpel: Wenn dein Urin klar oder sehr hellgelb ist, passt es. Wenn er dunkel ist, musst du mehr trinken.