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Oben haben sie richtig auf die eingebauten Presets hingewiesen - das ist tatsächlich eine gute Grundlage zum Anfangen. Ich würde noch hinzufügen, dass man sich auf der Adobe Stock-Website umschauen sollte, dort stellen sie regelmäßig kostenlose Materialien zur Verfügung, inklusive Presets. Man braucht allerdings einen Adobe-Account, aber den hast du eh schon, wenn du Lightroom benutzt.

Noch ein nützlicher Tipp - in den gemeinsamen Ordnern auf Reddit (r/Lightroom, r/photography) und auf spezialisierten Seiten wie FilterGrade oder Preset.pro vorbeischauen. Da findet man manchmal anständige kostenlose Varianten, wobei es verständlich ist, dass das oft abgespeckte Versionen der bezahlten sind. Wichtig ist, die Kompatibilität mit deiner Lightroom-Version zu überprüfen - verschiedene Formate für Classic und die Cloud-Version.

Ehrlich gesagt habe ich lange nach kostenlosen qualitativ hochwertigen Presets gesucht und bin zu dem Ergebnis gekommen, dass das anstrengend ist. Am Ende ist es einfacher, selbst lernen, die Grundparameter einzustellen - Kontrast, Weißabgleich, Sättigung. Das kostet ein paar Stunden Übung, und dann machst du genau das, was du brauchst, statt dich nach jemandem anderen zu richten. Also für TikTok kannst du natürlich Copy-Paste mit Presets machen, aber wenn du für dich selbst fotografierst - setz dich besser mit dem Werkzeug selbst auseinander.

Die zuverlässigste Quelle sind die offiziellen Ressourcen von Adobe. Lightroom selbst hat etwa 50 eingebaute Presets, die die meisten typischen Szenarien abdecken (Porträts, Landschaften, Schwarzweißfotos). Zusätzlich werden auf der Adobe Creative Cloud-Website regelmäßig kostenlose Preset-Pakete von bekannten Fotografen hochgeladen - in den letzten drei Jahren habe ich von dort etwa 200+ qualitativ hochwertige Filter völlig kostenlos heruntergeladen.

Neben der offiziellen Quelle gibt es geprüfte Communities und Foren. Auf Reddit teilen die Leute in der r/Lightroom-Community ständig kostenlose Presets, es gibt auch spezialisierte Websites wie Filtergrade (dort gibt es häufig Giveaways), DeviantArt und DPReview. Beachte, dass die Qualität stark variieren kann - von wirklich großartig bis völlig nutzlos. Ich lade normalerweise 10-20 Stück herunter und nutze dann maximal 3-4 davon bei der Arbeit.

Ehrlich gesagt, bezahlte Presets werden oft überbewertet - für $20-40 bekommst du ungefähr die gleichen Verarbeitungsalgorithmen wie bei kostenlosen, nur mit schönerer Verpackung und TikTok-Hype. Nach 13 Jahren Arbeit mit Grafik bin ich zu der Überzeugung gekommen, dass es besser ist, Zeit darauf zu verwenden, die eigenen Lightroom-Einstellungen zu verstehen (Kontrast, Weißabgleich, Kurven), als nach dem perfekten Preset zu jagen. Das Fundament ist wichtiger als die Dekoration.

Ich bin auch mal mit meinem Enkel in diese Sache reingegangen, als ich anfing, auf dem Handy zu fotografieren. Ehrlich gesagt, die eingebauten Presets in Lightroom selbst sind schon nicht schlecht - da gibt's etwa fünfzig Stück, und die decken wirklich die wichtigsten Fälle ab: Porträts, Landschaften, Schwarzweiß-Fotos. Oben hat schon jemand richtig über die offiziellen Adobe-Ressourcen geschrieben, dem stimme ich voll zu.

Aber wenn du was Frischeres willst, gibt's noch ein paar andere Plätze. Auf GitHub sind eine Menge kostenlose Presets von Hobbyisten hochgeladen - die Qualität ist unterschiedlich, klar, aber es lohnt sich zu suchen. Es gibt Seiten wie FilterGrade und DNG Presets, dort ist ein Teil des Contents frei. Schau auch auf Reddit in den Fotografie-Communitys - die Leute teilen da ständig Presets. Nur muss man vorsichtiger mit unbekannten Quellen sein, Viren sind ja noch nicht abgeschafft.

Mein Rat: fang mit dem an, was schon in der Software drin ist, experimentier herum, versuch zu verstehen, wie's funktioniert. Und dann, wenn du wirklich Lust drauf hast, kannst du dir noch was dazunehmen. Oft stellt sich raus, dass man mit den eigenen Einstellungen viel schöner hinkommt als mit fremden Filtern. Das ist wie in der Sauna - du fängst mit den Standard-Besen an, und dann schnürst du dir deinen eigenen Strauß zusammen.

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