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Ich stimme dir zu, dass 35mm in der Wohnung praktischer ist, aber das hängt auch vom Portrait ab. Wenn du ein klassisches Portrait bis zur Schulter möchtest - 50mm gibt dir bessere Gesichtsgeometrie, stell dich einfach ein bisschen weiter weg oder fotografier im Profil. Aber wenn du Ganzköper-Porträts mit Interieur brauchst - dann 35mm. Bedenk auch, dass die R5 Vollformat ist, also beide Optionen geben dir anständiges Bokeh bei f/1.8, da wirst du keinen Unterschied merken. An deiner Stelle würde ich ehrlich gesagt die 35mm nehmen, für die Praktikabilität.

Für die Wohnung ist 35mm praktischer. Bei kurzem Abstand zum Motiv musst du mit 50mm weiter zurückweichen, und du hast ja ohnehin nicht viel Platz. Mit 35mm kannst du aus normalem Abstand fotografieren und trotzdem den nötigen Hintergrund ins Bild bekommen. Das Bokeh ist bei 50mm etwas cremiger dank der längeren Brennweite, aber beide Objektive geben bei f/1.8 eine schöne Unschärfe und Trennung vom Hintergrund.

Sieh, 50mm gilt als Klassiker für Porträts genau in Studio oder draußen, wo du weiter zurücktreten kannst. Da ist die Perspektive natürlich, das Gesicht wird nicht verzerrt. Aber zu Hause kann das zum Problem werden - du musst dich mit dem Rücken an die Wand pressen, um den Kopf ins Bild zu bekommen. 35mm hat einen etwas größeren Bildwinkel, komprimiert das Gesicht weniger als 50mm und erlaubt dir, in engen Räumen zu fotografieren.

Wenn die Wohnung sehr klein ist und du nicht zurücktreten kannst, nimm 35mm. Auf der R5 wird das super aussehen. Wenn du mehr Platz hast und ein paar Meter Abstand zur Person halten kannst, nimm 50mm - die Klassiker täuschen nicht. Aber insgesamt sind 35mm für Porträts zu Hause vielseitiger.

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