Beide machen in den Bergen eine außergewöhnliche Arbeit, spielen aber nicht wirklich in der gleichen Liga, je nachdem, was dir wichtig ist. Die R5 Mark II hat diesen faszinierenden Autofokus mit Tiererkennung, der sogar bei Landschaften funktioniert (seltsam, aber praktisch, wenn du schnell komponierst), und die interne Stabilisierung ist solide. Die Sony A7R V setzt eher auf Farbwiedergabe - ihre RAW-Dateien brauchen weniger Nachbearbeitung, wenn dir natürliche Töne zusagen, und ehrlich gesagt ist das bei Landschaftsfotografie nicht zu vernachlässigen. Bei der reinen Auflösung, die du brauchst, ist es Haarspalterei zwischen beiden.
Jetzt ein Ding, das man oft vergisst: Teste sie in der Höhe und bei Kälte, bevor du kaufst. Nicht die Temperatur in deinem Wohnzimmer, ich meine wirklich, beide ein paar Stunden mit in die Berge nehmen. Eine wird ergonomischer mit deinen Wanderhandschuhen sein, eine könnte vielleicht je nach Lichteinfall seltsame Reflektionen auf dem LCD haben, eine lässt sich natürlicher handhaben, wenn du nach einem Aufstieg erledigt bist. Das sind Details, aber du wirst dieses Ding 8 Stunden am Stück auf einem Grat mit dir herumschleppen.
Welche Objektive nutzt du gerade, und fotografierst du eher Ultraweitwinkel oder setzt du eher auf Tele, um die Ebenen zu komprimieren?