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Eigentlich ist es gar nicht so schwierig, der Trick ist, dass du alles in ungefähr gleich große Stücke schneiden musst und jedes Gemüse in den ersten Minuten bei mittlerer bis hoher Hitze seinen Saft abgeben lässt, ohne den Topf zu decken. Danach kannst du die Hitze runterdrehen und es gemütlich köcheln lassen, aber das Wichtigste ist, dass du eine gute Brühe verwendest (selbstgemacht, wenn möglich) statt nur Wasser, denn das macht einen großen Unterschied. Eine andere Sache, die wirklich hilft, ist, die Zwiebel und den Knoblauch mit Öl anzuschwitzen, bevor du den Rest hinzufügst - so gibst du der ganzen Sache eine geschmackliche Basis. Und wenn du es cremiger magst, wirf eine Kartoffel oder ein bisschen Hafer rein, wenn du das Gemüse hinzufügst.

Das Problem, das kaum einer anspricht, ist das Verhältnis zwischen Wasser und Gemüse: Bei frischem Gemüse brauchst du viel weniger Flüssigkeit, als man logischerweise denken würde. Ich nehme ungefähr ein Teil Wasser auf zwei Teile Gemüse nach Volumen, nicht andersherum. Außerdem hilft es, die Suppe die ersten 10 - 15 Minuten ohne Deckel zu kochen, damit die Feuchtigkeit verdunstet und sich die Aromen konzentrieren, statt dass alles in einer geschmacklosen Brühe schwimmt.

Der andere wichtige Punkt ist, dass manche Gemüsesorten viel mehr Saft abgeben als andere. Zucchini, Auberginen und Tomaten sind regelrechte Wasserbomben, da musst du bei denen großzügig mit Salz und Gewürzen umgehen, damit der Geschmack sich nicht auflöst. Ich mache immer erst eine kräftige Soffritto-Basis (Zwiebel, Knoblauch, Möhren in Öl gedünstet), bevor ich den Rest dazugebe - das gibt einen Grundgeschmack, der nicht davon abhängt, dass das Gemüse ihn liefert.

Und noch eins: Falls du es schon verbockt hast und die Suppe zu wässrig geworden ist, kannst du sie wenigstens retten, indem du sie noch eine Weile ohne Deckel köcheln lässt, damit sich die Flüssigkeit reduziert. Das ist nicht ideal, aber es funktioniert.

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