Das, was mir in den Sinn kommt, ist, mit einem ordentlichen Soffritto anzufangen. Mit Karotten, Sellerie und Zucchini hast du bereits eine solide Basis, aber der Trick ist, sie nicht alle gleich zu behandeln: Etwas Öl im Topf erhitzen, die fein geschnittenen Karotten und den Sellerie reingeben und sie 3-4 Minuten anbraten lassen. Erst danach die Zucchini und Tomaten hinzufügen. Währenddessen Wasser oder Brühe (was du hast) angießen, eine Prise Salz und Gewürze nach Geschmack dazugeben, und wenn es kocht, die Hitze reduzieren. In 15-20 Minuten ist die Suppe fertig.
Das echte Risiko, das alle unterschätzen, ist, Gemüse mit unterschiedlichen Garzeiten von Anfang an zusammen zu kochen. Tomaten zerfallen in zwei Minuten, Karotten brauchen zehn oder mehr. Wenn du sie zusammen kochst, landest du auf der einen Seite bei Brei und auf der anderen bei noch rohen Karotten. Deshalb ist das anfängliche Soffritto nicht nur für den Geschmack: Es geht um Zeit. Wenn du die härteren Gemüsesorten zuerst anbrätst, gibst du dem, das schneller gart, einen zeitlichen Vorsprung.
Falls du im Kühlschrank auch Zwiebel, Knoblauch oder sogar selbstgemachte Brühwürfel hast, umso besser. Aber mit dem, was du schon nennst, machst du dir schon eine anständige Suppe. Das Wichtigste ist, dich in den letzten Minuten nicht zu beeilen - stell die Hitze richtig ein und warte ab, statt zu versuchen, alles zusammen zu beschleunigen.