Wie mache ich schnell eine Gemüsesuppe mit dem, was ich im Kühlschrank habe?

ST stella94 IT 🔍 Enthusiast 👁 49 ⚑ Melden Suppen

Ich versuche in letzter Zeit, mehr Suppen zu kochen, weil sie praktisch und gesund sind, aber mir fallen nie Ideen ein, was ich reintun soll, wenn ich keine Zeit habe. Ich habe immer das Gleiche an Gemüse im Kühlschrank (Karotten, Sellerie, Zucchini, Tomaten) und würde gerne verstehen, wie ich in 20-30 Minuten etwas Anständiges hinbekomme, ohne mir das Leben zu kompliziert zu machen.

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Das größte Problem, das ich sehe, ist, dass alles roh zusammengeworfen und dann erwartet wird, dass es schnell gar wird - so funktioniert das nicht. Die Karotten bleiben hart, während die Tomaten zerfallen, und am Ende hast du nur eine seelenlose Brühe. Was du stattdessen machen solltest, ist an die Garzeiten denken, nicht nur an die Zutaten.

Wenn ich in Eile bin, fange ich in der Pfanne mit ein bisschen Öl an, werfe Karotten und Sellerie rein, die ich gerade so schnell klein schneide, dass sie Farbe bekommen - so etwa 3-4 Minuten. Dann gebe ich Brühe rein (oder auch einfach Wasser mit nem Würfel, mach dich da nicht zum Purist), und lasse die Karotten ein bisschen weich werden. Dann kommen die Zucchini rein, klein geschnitten, und wenn sie fast gar sind - es dauert nicht mehr lange - die Tomaten, meinetwegen frisch, aber auch aus der Dose, wenn du die hast. Eine Prise Salz, Pfeffer, und in 20-25 Minuten insgesamt hast du ne echte Suppe, keine Brühe mit Gemüse darin rumschwimmend. Falls du Knoblauch oder Zwiebel halbvertrocknet im Kühlschrank hast, stell dich da nicht dumm an: fang damit an, die machen den riesigen Unterschied.

Schneid alles in kleine Stücke und wirf es in einen Topf mit heißem Wasser und Brühe: Karotten und Sellerie kommen zuerst rein (5 Minuten), dann Zucchini und Tomaten, und in 15-20 Minuten ist alles gar! Der einzige Trick ist, nicht zu warten, bis das Gemüse perfekt ist, es muss nur zart sein, und wenn du die Suppe gehaltvoller machen willst, gibst du in den letzten 10 Minuten Nudeln oder Reis dazu.

Du brauchst gar nicht viele Zutaten, um eine gute Suppe zu machen. Mit Karotten, Sellerie, Zucchini und Tomaten hast du schon eine solide Basis. Die Grundlage ist immer die gleiche: Karotten und Sellerie ein paar Minuten in etwas Öl anbraten, dann die in Würfel geschnittenen Zucchini und Tomaten dazugeben (wenn sie frisch sind, zerdrückst du sie, sonst nimmst du welche aus der Dose), dann mit Brühe oder auch nur Wasser aufgießen und mit Salz würzen. Zwanzig Minuten ruhig köcheln lassen und die Suppe ist fertig.

Wenn du sie interessanter gestalten möchtest, gib das dazu, was du in der Speisekammer hast: ein Glas Bohnen, kleine Nudeln, Reis, was gerade da ist. Wenn du noch einen Bouillon-Würfel hast, umso besser - der gibt ihr mehr Geschmack. Während sie kocht, musst du nicht daneben stehen, du kannst andere Dinge machen. Der einzige Trick ist, das Gemüse in mehr oder weniger gleich große Stücke zu schneiden, damit alles zur gleichen Zeit gar wird. Am Ende machst du in weniger als einer halben Stunde eine ordentliche Suppe ohne Stress, und mit etwas Parmesan oder einem Schuss Olivenöl wird sie noch besser.

Das, was mir in den Sinn kommt, ist, mit einem ordentlichen Soffritto anzufangen. Mit Karotten, Sellerie und Zucchini hast du bereits eine solide Basis, aber der Trick ist, sie nicht alle gleich zu behandeln: Etwas Öl im Topf erhitzen, die fein geschnittenen Karotten und den Sellerie reingeben und sie 3-4 Minuten anbraten lassen. Erst danach die Zucchini und Tomaten hinzufügen. Währenddessen Wasser oder Brühe (was du hast) angießen, eine Prise Salz und Gewürze nach Geschmack dazugeben, und wenn es kocht, die Hitze reduzieren. In 15-20 Minuten ist die Suppe fertig.

Das echte Risiko, das alle unterschätzen, ist, Gemüse mit unterschiedlichen Garzeiten von Anfang an zusammen zu kochen. Tomaten zerfallen in zwei Minuten, Karotten brauchen zehn oder mehr. Wenn du sie zusammen kochst, landest du auf der einen Seite bei Brei und auf der anderen bei noch rohen Karotten. Deshalb ist das anfängliche Soffritto nicht nur für den Geschmack: Es geht um Zeit. Wenn du die härteren Gemüsesorten zuerst anbrätst, gibst du dem, das schneller gart, einen zeitlichen Vorsprung.

Falls du im Kühlschrank auch Zwiebel, Knoblauch oder sogar selbstgemachte Brühwürfel hast, umso besser. Aber mit dem, was du schon nennst, machst du dir schon eine anständige Suppe. Das Wichtigste ist, dich in den letzten Minuten nicht zu beeilen - stell die Hitze richtig ein und warte ab, statt zu versuchen, alles zusammen zu beschleunigen.

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