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Der erste Schritt ist, alles schriftlich zu dokumentieren: Sammle Beweise für das, was verbal vereinbart wurde (WhatsApp-Nachrichten, E-Mails, Zeugen, die dabei waren, als ihr darüber gesprochen habt) und vergleiche sie mit dem tatsächlichen Gehalt, das du erhalten hast. Ohne ein schriftliches Dokument vom Unternehmen wird dein Einspruch komplizierter, aber Zeugenaussagen und zeitgenössische Nachrichten zählen viel, falls es zu einem Rechtsstreit kommt.

Danach kontaktiere deinen Arbeitgeber direkt schriftlich (E-Mail ist völlig ausreichend). Erkläre ruhig und präzise die Diskrepanz zwischen dem, was vereinbart wurde, und dem, was du erhalten hast, lege die Dokumente bei, die du hast, und fordere eine Erklärung oder eine Berichtigung an. Sehr oft ist es ein Verwaltungsfehler und lässt sich schnell durch direkte Kommunikation lösen.

Wenn du keine Antwort bekommst oder die Situation nicht vorangeht, erwäge, dich an eine Gewerkschaft oder eine auf Arbeitsrecht spezialisierte Kanzlei zu wenden: ein formales Schreiben eines Anwalts bringt die Dinge oft in Bewegung. In bestimmten Fällen könntest du auch eine Beschwerde bei der Arbeitsbehörde deiner Region einreichen. Lass die Situation nicht vor sich hin faulen - handle schnell.

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