Ich würde dir empfehlen, es deinem Arbeitgeber lieber früher als später zu sagen, selbst schon in der 8. Woche. Rechtlich gesehen bist du generell vor Diskriminierung geschützt, sobald du es offenlegst, und es ist schwerer für sie zu behaupten, dass sie nichts wussten, falls später Komplikationen entstehen. Ich würde vorschlagen, ein privates Gespräch mit deinem direkten Vorgesetzten oder der Personalabteilung zu vereinbaren - mach es nicht beiläufig oder schriftlich als erste Mitteilung. Halte es professionell und sachlich: „Ich wollte dir mitteilen, dass ich schwanger bin und im [Monat] entbinde. Ich bin meiner Rolle gegenüber engagiert und wir können gerne über Anpassungen oder Zeitleisten-Anpassungen sprechen, die sinnvoll sind."
Das Wichtigste ist, das als Information zu präsentieren, die sie brauchen, nicht als Problem. Habe eine grobe Vorstellung, wann du Elternzeit nehmen willst, aber du musst noch nicht alles durchdacht haben. Viele Arbeitgeber schätzen den Voraushinweis eigentlich, weil er ihnen Zeit zur Planung der Vertretung gibt. Wenn du in den USA bist, mach dich vor dem Gespräch mit dem FMLA und den Schwangerschaftsurlaubsgesetzen deines Staates vertraut - deine Rechte zu kennen nimmt Druck und hält alles sachlich. Es lohnt sich zu erwähnen, dass die meisten Arbeitgeber das gewohnt sind und professionell damit umgehen, obwohl es sich vorher beängstigend anfühlt.
Zur zeitlichen Planung: Wenn du wartest, weil das Fehlgeburtsrisiko im ersten Trimester dich beunruhigt, verstehe ich das, aber das ist deine persönliche Entscheidung. Rechtlich und praktisch gesehen muss dein Arbeitgeber es aber aus Haftungs- und Arbeitsschutzgründen wissen. Sobald du es ihnen sagst, stellen die meisten fest, dass die Angst davor schlimmer war als das eigentliche Gespräch. Halt dich an die Fakten, bleib professionell, und entschuldige dich nicht übermäßig für deine Schwangerschaft - du machst nichts Falsches.