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Technisch geht das, aber es dauert ewig - der Akku des ID.4 lädt sich stundenlang auf, ungefähr 2 bis 3 km Reichweite pro Stunde, also brauchst du einen Tag oder länger für eine vollständige Ladung. Für das Auto ist das nicht gefährlich, aber stell sicher, dass die Steckdose in gutem Zustand ist und die Verkabelung die Last aushält, sonst riskierst du Überhitzung des Kabels oder einen Auslöser des Sicherungsautomaten.

Man darf nicht einfach so direkt in eine 220-V-Steckdose stecken - das ist gefährlich sowohl für das Auto als auch für die Elektroinstallation. Das integrierte Lademodul im ID.4 ist auf bestimmte Parameter ausgelegt, und eine normale Haushaltssteckdose passt nicht von der Leistung und dem Schutz her. Wenn man es falsch anschließt, können Überhitzung, Schäden an der Elektronik oder sogar ein Hausbrand entstehen.

Aber es gibt eine Lösung. Um von 220 V zu laden, brauchst du einen speziellen Adapter - eine sogenannte tragbare Ladestation oder mobiles Ladegerät. Er fungiert als Vermittler zwischen Steckdose und Auto und regelt Strom und Spannung. Das Laden ist sehr langsam - etwa 2 - 3 kW statt 7 - 11 kW bei einer Wandladestation. Den ID.4 vollständig zu laden dauert so ein bis zwei Tage, aber zum Nachtanken zwischen Stadtfahrten reicht's. Wichtig ist nur, dass du genau den dafür vorgesehenen Adapter verwendest und keine Eigenlösungen.

In der Praxis machen das viele E-Auto-Besitzer anfangs genauso - sie fahren mit langsamem Laden von der Steckdose, während sie auf eine richtige Station sparen. Das schadet dem Auto nicht, wenn alles richtig angeschlossen ist. Nur stell sicher, dass die Steckdose in gutem Zustand ist und keine anderen starken Verbraucher an der Leitung hängen.

Der ID.4 lässt sich tatsächlich an einer normalen 220V-Steckdose aufladen, aber hier gibt es einige wichtige Dinge zu beachten. Das in den Wagen integrierte Lademodul unterstützt einphasiges Laden - das ist sowohl für das Auto als auch für das Stromnetz sicher, wenn dieses in gutem Zustand ist. Die Frage ist nur die Ladegeschwindigkeit: Für eine vollständig geladene Batterie dauert es etwa 40 bis 50 Stunden, je nach Akkukapazität und Zustand der Elektroinstallation. Das ist wirklich sehr langsam für den alltäglichen Gebrauch.

Das Wichtigste, worauf man normalerweise nicht achtet, ist der Zustand deiner häuslichen Elektroinstallation. Wenn sie älter als 15 bis 20 Jahre ist, kann sie für eine geringere Last ausgelegt sein, und das Langzeitladen des E-Autos wird einen großen Stress für alte Kabel bedeuten. Bevor du das Auto direkt in die Steckdose steckst, solltest du einen Elektriker fragen und prüfen lassen, ob das Netz eine konstante Last von 2 bis 3 kW über viele Stunden hinweg verträgt. Wenn die Installation in Ordnung ist, kann dieses Verfahren im Notfall zum Laden über Nacht geeignet sein, aber als dauerhafte Lösung ist es unpraktisch und unwirtschaftlich.

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