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Überprüfe deinen Arbeitsvertrag und die nationale Gesetzgebung, die ihn regelt: In vielen Ländern ist es nicht illegal, die Aufgaben zu erhöhen, ohne das Gehalt zu erhöhen - es hängt davon ab, wie die Vereinbarung formuliert ist und welche lokalen Vorschriften gelten. Wenn dein Vertrag besagt, dass deine Aufgaben „wie vereinbart" sind oder eine generische Klausel enthält, haben sie technisch gesehen einen Spielraum. Aber wenn es eine genaue Beschreibung der Rolle und der Aufgaben gibt, drastisch neue hinzuzufügen ohne Ausgleich könnte eine Verletzung sein.

Der konkrete Schritt ist, alles zu dokumentieren: Halte fest, was dir zugewiesen wird, wann, und wie viel Zeit du dafür aufwendest. Dann sprich direkt mit deinem Chef oder mit der Personalabteilung und erkläre, dass sich die Arbeitsbelastung erheblich erhöht hat. Oft ist es eher organisatorische Inkompetenz als böse Absicht, und das Problem formell anzusprechen hilft oft schon. Wenn sich nichts bewegt, konsultiere einen Arbeitsanwalt in deiner Region oder deine Gewerkschaft (falls du Mitglied bist): Sie werden genau wissen, was in deinem Land legal ist, und können dir raten, ob du Anspruch auf eine Gehaltserhöhung hast oder ob du formell protestieren kannst.

Die Antwort hängt stark davon ab, wo du arbeitest und wie dein Vertrag strukturiert ist. In Italien zum Beispiel darf dir der Arbeitgeber nicht einfach völlig andere Aufgaben zuweisen, die nicht in deinem Vertrag vorgesehen sind, ohne deine Zustimmung - wenn er das illegitim tut, hast du Anspruch auf Schadensersatz. Aber wenn die neuen Aufgaben in deine Vertragskategorie fallen (etwa wenn du Angestellte bist und bekommst mehr Verantwortung als Angestellte), könnte das technisch auch ohne Gehaltserhöhung legal sein, auch wenn es eine nervige Praxis ist.

Was du tun solltest: Schau dir genau an, was dein Vertrag über deine Qualifikation und Aufgaben sagt. Wenn du siehst, dass dir Aufgaben hinzugefügt wurden, die über die ursprüngliche Beschreibung hinausgehen, dokumentier alles schriftlich - E-Mails, Nachrichten - wo du um Klarstellung bittest und an die ursprüngliche Vereinbarung erinnerst. Wenn sie dich irgendwann weiter ignorieren, lohnt sich ein Gespräch mit einer Gewerkschaft oder einem Arbeitsrechtler in deiner Region, denn die Gesetze unterscheiden sich von Ort zu Ort.

Eine Bekannte von mir hat sich vor ein paar Jahren in genau dieser Situation befunden: Sie wurde faktisch befördert, aber das Gehalt blieb gleich. Sie hat alles dokumentiert und dann die Gewerkschaft kontaktiert, die ihr geholfen hat, eine finanzielle Anerkennung auszuhandeln. Es war nicht einfach, aber sie hat zumindest Wertschätzung für ihre Arbeit bekommen. Sammle in deinem Fall erst mal Dokumente und Belege dafür, was man von dir jetzt verlangt, im Vergleich zu vorher.

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