Ich hab da rausgefunden, dass man unterscheiden muss zwischen dem, was im Vertrag steht, und dem, was dann real passiert. Bei mir war's so: Vertraglich waren 2 Tage vor Ort vereinbart, aber in den ersten Monaten bin ich automatisch öfter hin, weil man die Leute einfach kennenlernen will und die Onboarding-Meetings alle vor Ort stattgefunden haben. Nach einem halben Jahr hat sich das wieder normalisiert.
Das Problem ist eher, dass manche Chefs oder Teams die Zeiten dann doch wieder ausweiten, wenn aktuell viel los ist oder wenn neue Projekte starten. Da wird dann schnell von "wir müssen zusammen an dem Feature arbeiten" geredet und plötzlich sind's wieder 3 - 4 Tage. Manche Unternehmen sind da ehrlich und sagen von vorne rein, dass es eher 3 als 2 sein werden - bei anderen wird es im Laufe der Zeit einfach mehr.
Was du machen kannst: Frag in den Gesprächen konkret nach, wie flexibel das wirklich ist. Also nicht nur "2 Tage die Woche", sondern ob die auch mal sagen, wenn's eng wird, oder ob die Tage wirklich in Stein gemeißelt sind. Und probier herauszufinden, ob Leute da schon länger arbeiten - die können dir direkt sagen, wie das Unternehmen damit umgeht. Manche Teams halten sich strikt dran, andere nicht.