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Das ist sehr wahrscheinlich ein Pilz, und zwar eher Sternrußtau oder Blattfleckenkrankheit als reiner Wassermangel. Dafür spricht, dass du regelmäßig gießt und es trotzdem schlimmer wird - das ist typisch für Pilzbefall. Wenn es nur Wasserstress wäre, würde das Gießen helfen. Die braunen Flecken mit dem charakteristischen Aussehen (oft mit dunklem Rand) und das Blattfall sind klassische Symptome. Hitze und Trockenheit können den Pilz zwar begünstigen, sind aber nicht die Ursache.

Was du jetzt machen kannst: Entferne alle befallenen Blätter großzügig - auch die am Boden - und entsorge sie im Müll, nicht auf den Kompost. Achte darauf, dass die Rosen von unten her Luft bekommen und nicht zu dicht nebeneinander stehen. Gieß morgens direkt an die Wurzeln, nicht von oben aufs Laub. Das reduziert die Feuchtigkeit auf den Blättern, die der Pilz braucht.

Wenn es nicht besser wird, hilft ein Fungizid - es gibt auch biologische Varianten auf Schwefel- oder Kupferbasis im Gartencenter. Je früher du behandelst, desto besser. Im nächsten Jahr vorsorglich gießen und die abgefallenen Blätter im Herbst konsequent wegräumen, dann sollte es nicht wieder so schlimm werden.

Nicht einfach weiter gießen wie bisher - bei Pilzbefall machst du es damit nur schlimmer, weil feuchte Blätter das Zeug regelrecht anfütterst. Wenn die befallenen Blätter nicht abfallen, würde ich sie abmachen und entsorgen (nicht auf den Kompost), dann die Rosen von unten gießen, damit die Blätter trocken bleiben.

Wann gießt du denn genau - eher morgens oder abends? Das ist wichtig, weil Pilze bei feuchten Blättern über Nacht richtig abheben, während Morgengießen den Blättern Zeit zum Trocknen gibt. Wenn du abends wässerst, versuch mal umzustellen und schau, ob es sich beruhigt.

Stefan Koch asker Ich gieße meistens abends gegen 18 Uhr. Werde definitely auf Morgengießen umstellen und berichten, ob es hilft.

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