Schau, das ist eine sehr praktische Entscheidung und die Antwort hängt stark von deinem lokalen Markt und der Art der Rendite ab, die du haben möchtest. Lass mich dir das basierend auf dem erklären, was ich so beobachte.
Eine 2-Zimmer-Wohnung ist generell leichter zu vermieten, weil das Publikum größer ist - du sprichst junge Paare an, Singles, die etwas mehr Platz wollen, bis hin zu Fachleuten, die viel reisen, aber eine anständige Basis in der Stadt brauchen. Die Nachfrage ist normalerweise höher und die Fluktuation ist schneller, wenn der Mieter auszieht. Außerdem haben 2-Zimmer-Wohnungen normalerweise einen günstigeren Mietpreis, also schaffst du es leichter zu vermieten, auch in leeren Phasen. Auf der anderen Seite zieht eine 3-Zimmer-Wohnung Familien mit Kind(ern) an, Paare, die mit Freunden teilen, Leute, die von zu Hause aus arbeiten und ein extra Arbeitszimmer brauchen - das ist ein spezifischeres Publikum, aber sie bleiben normalerweise länger in der Immobilie und passen besser auf (weil sie wirklich etabliert sind, verstehst du?). Die Miete ist höher, also ist der monatliche Ertrag besser, aber die Leerstandsquote kann je nach Region höher sein.
Mein Rat wäre, deinen Kiez wirklich gut zu überprüfen - geh hin, sprich mit anderen Vermietern, schau dir die Mietanzeigen an, um zu sehen, welcher Immobilientyp schneller rausgeht. Wenn es in einer Gegend mit viel junger Laufkundschaft ist, ist eine 2er Gold. Wenn es in der Nähe einer Universität oder in einer Gegend mit vielen Familien ist, bringt die 3er langfristig vielleicht mehr ein, auch wenn es ein bisschen länger dauert zu vermieten. Und noch etwas Wichtiges: rechne deinen Cash Flow gut mit beiden Szenarien durch, berücksichtige mögliche Phasen ohne Mieter und die Instandhaltungskosten. Eine kleinere 2er bereitet dir weniger Kopfzerbrechen bei plötzlichen Renovierungen.