Fragst du dich, ob die vegane Butter dir wirklich einen Vorteil bringt - oder zahlst du hauptsächlich für Marketing? Ich glaube ehrlich, die bisherigen Antworten geben nur die halbe Wahrheit. Ja, die Herstellung kostet mehr, aber der Preisunterschied ist größer als die realen Produktionskosten rechtfertigen würden. Das ist auch ein Marktphänomen: Diese Produkte sind noch relativ neu und richten sich an Leute, die bereit sind, mehr auszugeben - also wird der Preis auch entsprechend gesetzt. Die Hersteller wissen, dass es eine zahlende Kundschaft gibt.
Das Wichtigere ist aber: Wenn du nicht vegan lebst, zahlst du da wirklich nur für einen "gesünder"-Effekt, der wahrscheinlich gar nicht da ist. Vegane Butter ist nicht unbedingt gesünder als normale Butter - beide haben ähnlich viel Fett und Kalorien. Bei manchen Produkten sind sogar mehr Emulgatoren und Zusatzstoffe drin als in echter Butter. Du müsstest dir wirklich einzelne Nährwerte anschauen, ob da ein konkreter Unterschied für dich besteht.
Wenn dich weder Umwelt noch ethische Gründe besonders treiben, dann brauchst du die Variante nicht zu kaufen. Nimm normale Butter und spar dir das Geld - das ist keine Schwäche, das ist ehrlich zu sich selbst. Falls dir aber der Umweltaspekt von Palmöl in veganer Butter Sorgen macht, check die Zutatenliste vorher.