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Die 20-20-20-Regel ist völlig richtig, das funktioniert wirklich. Ich möchte nur aus meiner Erfahrung hinzufügen - als ich als Ingenieur arbeitete, hat das nicht immer geholfen, wenn der Monitor schlecht eingestellt war. Überprüf die Bildschirmhelligkeit, sie sollte ungefähr wie die Umgebungsbeleuchtung sein, nicht wie ein Scheinwerfer strahlen. Auch der Abstand zum Monitor ist wichtig - normalerweise sollte das 50-70 cm sein, nicht näher dran. Wenn der Bildschirm tief hängt, muss man nach unten schauen, das belastet die Augen und den Nacken zusätzlich.

Aber das Wichtigste sind letztendlich die Pausen. Nach einer Stunde Arbeit sollte man sich lieber mal 5-10 Minuten ablenken, aus dem Fenster schauen, blinzeln. Während der Arbeit blinzeln Menschen seltener, die Augen trocknen deswegen aus. Wenn's wirklich schlimm ist, helfen Augentropfen wie Artilak, aber man sollte sie nicht zu oft benutzen.

Wenn die Verschwommenheit nach der Ruhe nicht verschwindet, sollte man zum Augenarzt gehen. Möglich, dass man eine Brille für die Computerarbeit braucht - mit dem Alter entsteht oft so ein Bedarf.

Das ist das Computer-Vision-Syndrom - die Augen werden müde von der ständigen Fokussierung auf den Bildschirm ohne Pausen. Die 20-20-20-Regel hilft: alle 20 Minuten 20 Sekunden auf etwas in 20 Meter Entfernung schauen, plus die Helligkeit des Monitors reduzieren und öfter blinzeln, normalerweise vergessen die Leute das, wenn sie sich konzentrieren.

Das ist völlig normal und wird tatsächlich „Computer Vision Syndrom" genannt. Wenn du acht Stunden auf einen Monitor schaust, sind die Augenmuskeln ständig angespannt - sie fokussieren auf einen Punkt, bewegen sich nicht, ruhen sich nicht aus. Dazu kommt, dass der Bildschirm direkt ins Auge leuchtet und wir seltener blinzeln als normalerweise, daher trocknet die Augenoberfläche aus. Daher kommen die Schmerzen und die Verschwommenheit am Ende des Tages.

Die 20-20-20-Regel, die oben erwähnt wurde, funktioniert wirklich. Ich wende sie selbst an, aber ehrlich gesagt vergesse ich das bei der Arbeit oft, wenn ich in einer Behandlung vertieft bin. Aber wenn ich Pausen mache, wird es deutlich besser. Zusätzlich zu den Pausen würde ich dir noch raten: Schieb den Monitor ein bisschen weiter weg, reduziere die Bildschirmhelligkeit, besonders abends, und kauf dir befeuchtende Augentropfen - ich nutze die am Ende meiner Schicht. Wenn das in ein paar Wochen nicht hilft, solltest du trotzdem zum Augenarzt gehen, vielleicht brauchst du eine Brille für die Computerarbeit. Manche Leute ahnen gar nicht, dass sie eine leichte Kurzsichtigkeit haben, die genau bei dieser Nähe so einen Effekt verursacht.

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