Du musst die Mieteinnahmen unbedingt angeben. Das ist keine Kleinigkeit, aber es ist etwas, das du schnellstmöglich korrigieren solltest. Die Mieteinnahmen sind steuerpflichtige Einkünfte und müssen in deiner jährlichen Steuererklärung angegeben werden (Formular 730 oder Unico, je nach deiner Situation). Wenn du einen registrierten Mietvertrag hast, kennt das Finanzamt das bereits, weil der Vertrag hinterlegt ist - also die Einnahmen zu verschweigen ist wirklich risikant.
Das, was du jetzt tun kannst, ist eine Nachsteuererklärung für die Jahre einreichen, in denen du nichts angegeben hast. Es ist besser, das selbst zu tun, als auf eine Betriebsprüfung zu warten, denn wenn das Finanzamt es selbst entdeckt, riskierst du viel höhere Strafen (sie beginnen bei 30% und können bis zu 90% der hinterzogenen Steuern erreichen, plus Zinsen). Wenn du sonst alles in Ordnung hast und jetzt zahlst, was du schuldest, ist das deutlich weniger schmerzhaft. Es lohnt sich, zu einem Steuerberater oder einer Finanzbehörde zu gehen, denn die wissen genau, wie man vorgeht und was man angeben muss - Bruttomiete, abzugsfähige Ausgaben, Abschreibung der Immobilie, wenn du das Haus besitzt, und so weiter.
Kümmere dich schnell darum: Die Nachsteuererklärung wird komplizierter und teurer, wenn zu viel Zeit vergeht. Zwei Jahre sind noch kein Desaster, das man nicht lösen kann, aber warte nicht noch weitere Monate.