Bei der Hauptarbeit ist alles wirklich einfach - der Arbeitgeber berechnet und überweist alles selbst. Beim Freelancen musst du dich aber damit auseinandersetzen, denn die Art der Registrierung beeinflusst die Steuern.
Die beliebteste Variante im Moment ist die Registrierung als Selbstständiger über die FNS-App. Das ist minimal Bürokratie: du musst kein Einzelunternehmen gründen, brauchst keine komplizierten Berichte. Du zahlst 4% Steuern auf dein Einkommen, wenn deine Kunden Privatpersonen sind, oder 6%, wenn es Unternehmen sind. Die Registrierungserklärung reichst du online in fünf Minuten ein. Du musst deinen Arbeitgeber von Rechts wegen nicht benachrichtigen, aber schau in deinen Vertrag - manche Firmen schreiben darin vor, dass Nebentätigkeit verboten ist. Wenn es da nichts gibt, kannst du ganz beruhigt parallel arbeiten.
Die zweite Variante ist, ein Einzelunternehmen zu gründen, aber das macht nur Sinn, wenn du viel verdienst. Da sind die Steuern höher, du brauchst Berichte, Rentenbeitragszahlungen. Wenn Freelancen nur eine Nebenbeschäftigung ist, ist Selbstständigkeit viel praktischer. Bei Selbstständigkeit musst du aber im Kopf behalten, dass dein Jahreseinkommen 2,4 Millionen Rubel nicht überschreiten darf, sonst musst du auf ein anderes System wechseln.