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Wenn du gerade anfängst, sind die Sony A6700 oder Canon R50 solide Optionen - beide schießen großartiges 4K, haben ordentlichen Autofokus für bewegte Inhalte und belasten dein Portemonnaie nicht so wie die teureren Modelle. Die R50 ist besonders anfängerfreundlich für Spiegelloses, da Canons Menüsystem nicht so verwirrend ist. Denk aber dran, dass du auch für Objektive Budget einplanen musst, und da werden die Kosten schnell teuer - ein einfaches Kit-Objektiv reicht aus, während du herausfindest, was du wirklich brauchst.

Ich habe viel Content unterwegs gedreht und ziemlich schnell gelernt, dass die Kamerabodys, über die alle sprechen, ehrlich gesagt ähnlich genug sind - wichtiger ist eigentlich die Linsensituation und dein Workflow. Die genannten sind gut, aber hier ist etwas, das es wert ist zu überlegen: Akkulaufzeit wird echt wichtig, wenn du längere Sessions machst. Die Sony A6700 und Canon EOS R50 entladen Batterien schneller als erwartet bei längeren Aufnahmen, besonders bei Hitze. Wenn du mehrstündige Drehtage planst, bedenk die Ersatzbatterien und ein Ladegerät, das keine Steckdose braucht.

Eine Sache, die nicht genug Aufmerksamkeit bekommt, ist das Autofokus-Verhalten beim Video. Beide Kameras haben einen soliden Autofokus, klar, aber Sonys hat dazu, ein bisschen zu „jagen", wenn du schwenkst oder mit komplexen Hintergründen zu tun hast. Canons AF ist in meiner Erfahrung bei sowas glatter. Gesagt, keine der beiden wird dich bei YouTube-Content im Stich lassen - du pixel-peeped ja nicht zuhause bei Aufnahmen. Die größere Frage ist, ob du bereits Objektive von einem System besitzt oder Freunde hast, deren Gear du dir leihen kannst. Neu bei Sony oder Canon anzufangen ist weniger wichtig, als eine Objektivsammlung aufzubauen, die dich nicht in Zukunft in den Ruin treibt.

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