Mach nicht den Fehler, nur auf den Preis und das Modell zu schauen. Die A6400 ist 2026 immer noch eine sehr gute Kamera, aber beim Kauf eines gebrauchten Geräts musst du wirklich den Zustand überprüfen, bevor du Geld ausgibst. Die anderen haben dir zurecht gesagt, die Anzahl der Aufnahmen zu kontrollieren - das ist essentiell - aber es gibt ein Detail, das niemand erwähnt hat: Frag den Verkäufer, ob er dir ein paar Fotos oder Videos schicken kann, die mit der Kamera selbst gemacht wurden, möglichst im RAW-Format. Nicht um aufdringlich zu sein, aber so siehst du, ob die Sensoren sauber sind, ob es Autofokus-Probleme oder seltsame Aberrationen gibt. Auf Subito ist es leicht, bei Gebrauchtkäufen üble Überraschungen zu erleben.
Bei der Frage neu vs. gebraucht für 600 - 700 Euro ist die Sache weniger eindeutig, als es aussieht. Es stimmt, es gibt Entry-Level-Mirrorless zu ähnlichen Preisen, aber die A6400 hat immer noch ein Autofokus-System und eine Videoqualität, die neue Entry-Level-Kameras oft nicht erreichen. Wenn du sie in einem guten Zustand findest - wenige Aufnahmen, keine Dellen, das Objektiv funktioniert einwandfrei - dann schnappst du sie dir zu dem Preis. Wenn die Anzahl der Aufnahmen über 30.000 - 40.000 liegt (was ein intensiv fotografierender Fotograf über Jahre macht), ist das ein Warnsignal, zumindest für den verlangten Preis.
Der intelligente Weg ist, vor dem Kauf eine Inspektion in einem Fotofachgeschäft zu vereinbaren, wenn der Verkäufer in deiner Gegend ist. Das kostet fast nichts und spart dich vor Überraschungen. Was Angebote angeht: Im Jahr 2026 würde ich nicht auf große Sachen warten - die Preise für Mirrorless fallen nicht mehr wie früher, und der Zeitpunkt ist unvorhersehbar. Wenn du eine saubere A6400 für 600 - 700 findest, nimm sie.