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Currypulver ist kräftig, daher fang mit wenig an und dosier es nach und nach. Für eine Suppe für 4 Personen beginnst du mit einem knappen Teelöffel (ungefähr ein halber Esslöffel) Currypulver, röstest es gut in etwas Öl oder Butter an, bevor du die anderen Zutaten hinzufügst. So verteilt sich der Geschmack besser und du merkst sofort, ob es genug ist. Wenn du Currypaste verwendest, nimm noch weniger - vielleicht einen halben Esslöffel für die gleiche Menge, weil sie bereits konzentrierter ist.

Kostet die Suppe, wenn sie fast fertig ist, und gib nach und nach etwas mehr Curry hinzu, wenn du merkst, dass es nötig ist. Denk dran, dass sich der Geschmack ein bisschen intensiviert, während die Suppe ruht, daher ist es besser, am Anfang eher sparsam zu sein. Falls du versehentlich zu viel nimmst, kannst du immer noch etwas Brühe hinzufügen oder eine oder zwei Kartoffeln hinzugeben, um die Schärfe zu verdünnen. Es kommt auch drauf an, wie viel Curry du normalerweise beim Kochen verwendest - wenn du es gewohnt bist, würzige Gerichte zu essen, kannst du großzügiger sein, sonst bleib eher zurückhaltend.

Gut funktioniert bei Kürbis auch, das Curry zusammen mit etwas frischer oder gemahlener Kurkuma (wirklich nur eine Prise) und Ingwer hinzuzufügen - so balancieren sich die Aromen besser und das Ergebnis wirkt nicht so flach.

Fang mit einem halben Teelöffel für einen mittleren Topf an und schmeck während des Kochens ab, gib peu à peu mehr hinzu, bis du das Gleichgewicht findest, das dir gefällt. Curry ist tückisch, weil sich der Geschmack während des Gärens intensiviert - deshalb ist es besser, vorsichtig anzufangen, als am Ende in einer ungenießbaren Suppe zu landen. Wenn du Currypulver nimmst, lässt sich die Menge leichter kontrollieren als bei Currypaste, die tendenziell konzentrierter und intensiver ist. Wenn du deinen Gaumen erst mal kennst, wird das Rezept zu einer einfachen Sache beim Dosieren.

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