Eigenmarken sind oft tatsächlich das gleiche Produkt, nur in anderer Verpackung. Viele Supermarktlabels werden tatsächlich von den gleichen Herstellern wie die Markenprodukte gemacht - sie nutzen buchstäblich die gleichen Fabriken und Rezepte, nur ohne die Werbekosten, die in den Preis eingerechnet sind. Bei Dingen wie Pasta, Dossengemüse und Basis-Cerealien zahlst du beim Kauf von Premium-Produkten vor allem für den Markennamen und das Marketing. Die Zutatenlisten sind oft fast identisch, und ernährungsphysiologisch gibt es keinen wirklichen Unterschied.
Das gesagt, es gibt ein paar Kategorien, bei denen es sich lohnt, genauer hinzuschauen. Einige Eigenmarken sparen bei Dingen wie Textur, Geschmacksvielfalt oder Rohstoffbeschaffung - du könntest bemerken, dass die Eigenmarken-Mayonnaise flacher schmeckt, oder ihr Joghurt hat ein anderes Mundgefühl. Öle, Gewürze und alles mit starkem Geschmacksprofil können deutlicher variieren. Und wenn dir Sachen wie Bio-Zertifizierung, Nicht-GVO-Status oder spezifische Herkunftspraktiken wichtig sind, solltest du die Etiketten lesen, da Eigenmarken nicht immer das bieten, was die Premium-Version bietet.
Der praktische Weg ist das, was du bereits machst - probiere sie aus und schau, ob du einen echten Unterschied merkst. Wenn dir das Eigenmarken-Getreide gut schmeckt, gibt es keinen Grund, mehr zu zahlen. Wenn etwas komisch schmeckt oder nicht so funktioniert, wie du es willst (z.B. wenn ihr Universalmehl anders backt), dann wechsle wieder zurück. Die meisten Leute stellen fest, dass sie etwa 20 - 30 % sparen können, wenn sie bei Basics zur Eigenmarke greifen, ohne dabei etwas aufzugeben, das ihnen wichtig ist.