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Keime selbst sind nicht giftig, aber wenn die Kartoffel schon grüne Stellen hat, würde ich die wegwerfen - das deutet auf Solanin hin, was nicht gut für dich ist. Kleine, gerade erst ausgetriebene Keime kannst du einfach abschneiden und die Kartoffel normal zubereiten, das ist kein Problem. Wie dunkel sind denn die grünen Verfärbungen bei dir, oder sind es wirklich nur frische, helle Keime?
Kleine Keime sind eigentlich kein Problem, aber ich würde auf jeden Fall prüfen, ob die Kartoffel grüne Verfärbungen hat. Ich bin da eher vorsichtig, weil Solanin echt nicht cool ist - hatte mal ne Phase, wo ich das ignoriert hab und mich danach nicht so toll gefühlt. Wenn die Kartoffel nur ganz minimal keimt und noch schön braun/gelb ist, kannst du die Keime einfach wegschneiden und sie normal verwenden. Aber sobald was grün aussieht oder die Kartoffel irgendwie merkwürdig riecht, würde ich sie lieber in den Müll werfen.
Wie die anderen schon gesagt haben, sind kleine Keime an sich kein Problem - die kannst du einfach abbrechen und die Kartoffel normal verwenden. Das Solanin sitzt hauptsächlich in den grünen Stellen, nicht in den Keimen selbst.
Das kritische ist wirklich, ob die Kartoffel grünlich verfärbt ist. Das deutet darauf hin, dass sich Solanin gebildet hat, was ein natürliches Giftstoff der Kartoffel ist. Je grüner, desto mehr Solanin - da würde ich die Kartoffel ehrlich gesagt in den Müll werfen, auch wenn es schade um die Kartoffel ist. Größere Mengen Solanin können Kopfschmerzen, Magenverstimmungen oder übelkeit verursachen, und das willst du dir nicht antun.
Kleine Keime sind also völlig ok und kein Grund zur Sorge. Aber wenn die Kartoffel schon längere Zeit lagert und anfängt zu keimen, würde ich sie einfach regelmäßig kontrollieren. Lagere deine Kartoffeln am besten kühl, dunkel und trocken - dann halten sie länger und keimen nicht so schnell. Falls du beim Kochen merkst, dass die Kartoffel bitter schmeckt, spuck das aus und iss sie nicht - das ist auch ein Zeichen für Solanin.
Ich bin da ehrlich gesagt ziemlich streng mit mir selbst, wenn es um sowas geht. kleine keime allein sind wirklich nicht das problem, das haben die anderen richtig erkannt. aber ich schneide die keime immer großzügig weg und prüfe dann nochmal die ganze kartoffel nach grünen stellen ab. das kann man nie genau wissen, ob nicht doch irgendwo solanin drin ist, und gerade jetzt im sommer 2026 lagern kartoffeln ja oft nicht optimal. wenn die kartoffel grundsätzlich hell und unauffällig aussieht, dann nutz ich sie ohne probleme - keime abhacken, fertig. aber sobald ich was grünliches sehe oder die kartoffel an der oberfläche irgendwie verfärbt ist würde ich sie einfach in den kompost werfen. ist mir das risiko nicht wert.
die anderen haben recht, dass das solanin hauptsächlich bei grünen verfärbungen auftritt, aber ich vertrau da nicht immer auf den augenschein. manchmal sind die grünen stellen einfach nicht so deutlich erkennbar, besonders wenn die kartoffel älter ist oder lange gelagert wurde. als ehemaliger lehrer hab ich gelernt, doppelt zu überprüfen - und bei lebensmitteln erst recht. wenn ich mir nicht 100% sicher bin ob eine kartoffel noch ok ist, dann landet sie in der tonne. gibt genug andere kartoffeln zu kaufen.
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