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Das ist absolut machbar, aber man muss ein bisschen vorsichtig sein. Das Problem mit gefrorenen Äpfeln ist, dass sie beim Auftauen und Garen viel mehr Wasser abgeben. Dadurch riskierst du, dass deine Tarte in Saft schwimmt und der Teig matschig wird. Um das zu vermeiden, würde ich dir raten, deine Äpfel erst komplett aufzutauen und sie dann gut abzutropfen. Ehrlich gesagt kannst du sie sogar in einem Sieb mit Küchenrolle durchsieben, um so viel Feuchtigkeit wie möglich rauszubekommen. Das macht den Unterschied.
Sobald deine Äpfel gut abgetropft sind, läuft der Rest wie gewohnt ab. Du karamellisierst Butter und Zucker in deiner Form, legst deine Äpfel rein, und dann legst du deinen Blätterteig obendrauf. Bei 200°C etwa eine halbe Stunde backen, bis der Teig schön golden ist. Die Backzeit kann je nach Apfelqualität ein bisschen variieren, aber normalerweise kommt was Gutes dabei raus.
Nach 14 Jahren, in denen ich Kochbücher verkauft habe, bin ich auf ganz schön viele Leute gestoßen, die sich mit gefrorenen Früchten super auskennen. Die Geheimwaffe ist wirklich das Abtropfen und keine Angst vor Küchenrolle zu haben. Das ändert alles am Ende.
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