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Ich habe lange Zeit alles Mögliche mit meinem Filterkaffee gemacht, bis ich gemerkt habe, dass die Details wirklich einen Unterschied machen. Das Wichtigste ist die Mahlung: Sie muss weder zu fein noch zu grob sein, eher wie Puderzucker. Wenn sie zu fein ist, läuft sie schlecht durch und wird bitter, zu grob und der Kaffee ist schwach und geschmacklos. Das Ideale ist, deinen Kaffee kurz vor dem Brühen zu mahlen, nicht Stunden vorher, sonst entweichen die Aromen.

Dann musst du Wasser in der richtigen Temperatur verwenden, etwa 90 - 95°C. Kochendes Wasser direkt vom Herd zerstört den Kaffee, das ist wirklich viel zu heiß. Das Verhältnis Wasser zu Kaffee zählt auch: etwa 60g Kaffee pro Liter Wasser ist ein guter Anfang, aber danach kommt es auf deinen Geschmack an. Du füllst deinen Filter, gießt erst ein wenig Wasser ein, um den Kaffee zu „wecken" (30 Sekunden warten), dann gießt du den Rest langsam in regelmäßigen Portionen über eine oder zwei Minuten. Das nennt sich „Bloom" und hilft dabei, die guten Geschmacksstoffe zu extrahieren.

Das Letzte ist, die Qualität des Wassers nicht zu vernachlässigen. Wenn du zu Hause sehr kalkhaltiges Wasser hast, beeinflusst das wirklich das Ergebnis. Und warte nicht eine Stunde, bevor du trinkst - Filterkaffee schmeckt am besten warm, in den 10 - 15 Minuten nach der Zubereitung. Wenn du ihn abkühlen lässt, wird er sauer und überhaupt nicht angenehm.

Vermeide vor allem, kochendes Wasser direkt über das Kaffeepulver zu gießen, das verbrennt die Bohnen und du landest bei etwas Bitterem und Ekligem. Der Trick ist, das Wasser nach dem Kochen ein bisschen abkühlen zu lassen (so etwa 30 Sekunden), dann gießt du langsam nach und lässt den Kaffee ein paar Sekunden lang ziehen, bevor du fertig gießt. Benutze einen hochwertigen Filter, eine gute Mahlung, nicht zu fein, und vor allem frisch gemahlenen Kaffee oder Bohnen, die du am selben Tag mahlst - das ist wirklich der Schlüssel, um etwas Trinkbares zu bekommen.

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