Wie viel verdient man wirklich als Fahrer bei Apps wie Glovo oder Uber Eats?

Ich denke seit ein paar Monaten darüber nach, meinen Bürojob zu kündigen, weil er mich total stresst. Ich sehe, dass ein Kollege von mir vor Kurzem als Fahrer in Teilzeit mit dem Fahrrad angefangen hat und sagt, dass er gutes Geld verdient. Kann mir hier jemand sagen, der das macht, ob es sich wirklich lohnt, wenn man die Wartungskosten, Benzin oder so etwas einrechnet?

2 Antworten

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Das variiert stark je nach Stadt, Gegend, in der du lieferst, und wie viele Stunden du reinsteckst, aber die meisten Leute, die ich kenne, die das machen, sagen, dass nach Abzug von Fahrradwartung, Reparaturen, Reifen und all dem Zeug am Ende gerade so viel oder sogar weniger rauskommt als bei einem anderen Job, der körperlich weniger anstrengend ist. Das Blöde ist, dass die Algorithmen dieser Apps ziemlich unberechenbar sind und manche Tage regnet es Bestellungen, während du an anderen Tagen stundenlang nichts verdienst.

Wenn du wirklich aus dem Bürostress raus willst, wäre es vielleicht am besten, wie dein Kollege anzufangen und es in Teilzeit zu probieren, ohne dich auf alles zu verpflichten, denn es gibt Leute, die kommen damit gut klar, aber es hängt stark davon ab, ob du die Gegend gut kennst, ob du die körperliche Belastung durchhältst und ob es dir nichts ausmacht, dass manche Monate deutlich weniger einbringen.

Das Erste ist, dass du nicht nur darauf vertraust, was dein Kollege in seinen besten Wochen verdient, denn das Geld variiert je nach Zone, Tageszeit und Nachfrage erheblich. Viele Leute sind in den ersten Monaten begeistert, wenn alles noch neu ist, aber dann merkst du, dass zwischen dem Verschleiß des Autos oder Fahrrads, den Steuern, die du anmelden musst, und den schlechten Tagen, an denen es kaum Bestellungen gibt, das Nettoeinkommen deutlich niedriger ist, als es auf den ersten Blick aussieht. Wenn du es wirklich ausprobieren willst, dann lieber erst in Teilzeit (wie dein Kollege), während du deinen Bürojob behältst, so siehst du, ob dir das Tempo wirklich zusagt und kannst richtig berechnen, wie viel Geld nach Ausgaben übrig bleibt, statt zu kündigen und es hinterher zu bereuen.

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